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PDC-Turnierkalender 2026: Termine, Formate und Wettplanung für die Saison

Updated Juli 2026
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Die PDC-Saison 2026: Mehr Turniere, mehr Wettmärkte

Die PDC-Saison 2026 ist die umfangreichste und finanziell stärkste in der Geschichte des professionellen Darts. Mit Gesamt-Preisgeldern von über 29 Millionen Euro — ein Anstieg um acht Millionen gegenüber dem Vorjahr –, einem erstmals erweiterten WM-Feld von 128 Spielern und neuen Tour-Events hat die Professional Darts Corporation den Kalender dichter und attraktiver gepackt als je zuvor. Für Wetter bedeutet das: mehr und vielfältigere Wettgelegenheiten, aber auch die Notwendigkeit, strategisch zu priorisieren, weil nicht jedes Event die gleiche Wettqualität und Markttiefe bietet.

In meiner eigenen Wettstrategie plane ich die gesamte Saison im Voraus anhand des PDC-Kalenders. Ich identifiziere systematisch die Events mit der besten Kombination aus Markttiefe, Quoteneffizienz und analytischer Zugänglichkeit — und ignoriere bewusst Turniere, bei denen die Datenlage dünn und die Quoten schlecht kalibriert sind, weil dort die Anbietermarge unverhältnismäßig und teilweise deutlich über dem Durchschnitt hoch ausfällt. Diese vorausschauende Saisonplanung ist einer der wichtigsten und am häufigsten übersehenen Aspekte profitablen und nachhaltigen Darts-Wettens.

Die Majors im Ueberblick: WM, Matchplay, Grand Slam, UK Open

Die PDC-Saison hat vier bis fünf definierte Höhepunkte, die für Wetter die wichtigsten Events des Jahres sind. Die World Championship im Dezember und Januar ist das Flaggschiff — mit einem Gesamtpreisgeld von 5,9 Millionen Euro, verdoppelt gegenüber den 2,95 Millionen der Vorjahre, und der breitesten Marktabdeckung aller Anbieter. Hier bieten die meisten Anbieter fünfzehn oder mehr Märkte pro Match, einschließlich Spezialmärkte wie 180er-Over/Under und Checkout-Wetten.

Das World Matchplay in Blackpool im Juli ist das zweitgrößte und traditionsreichste Turnier der Saison und das erste große Major des Sommers. Sein Alleinstellungsmerkmal für Wetter: das Legs-Only-Format, das sich fundamental von der WM unterscheidet und eigene Strategien erfordert, weil es keine Set-Resets gibt und ein Rückstand schwerer aufzuholen ist. Der Grand Slam of Darts im November bietet ein Gruppenformat mit anschließender KO-Phase, das spezifische Wettmöglichkeiten in der Vorrunde eröffnet, weil die Gruppenergebnisse die KO-Paarungen bestimmen und strategisches Kalkül der Spieler eine Rolle spielen kann. Die UK Open im Frühjahr gelten als „FA Cup des Darts“ und sind für ihre enorme Volatilität bekannt — das offene Auslosungsformat ohne Setzliste macht Außenseiter-Wetten hier besonders attraktiv und lohnend.

Mein Ansatz: Ich konzentriere den Großteil meines Wettbudgets auf diese Majors, weil die Datenlage am besten und die Markttiefe am größten ist. Rund 60 Prozent meiner Darts-Wetten über das Jahr entfallen auf die vier bis fünf großen Turniere, der Rest auf ausgewählte Tour-Events mit vielversprechenden Konstellationen.

Ein Turnier verdient besondere Erwähnung: die Premier League Darts, die von Februar bis Mai donnerstags in verschiedenen britischen und europäischen Arenen stattfindet. Die Premier League ist kein klassisches Major-Turnier, sondern eine Liga mit zehn Top-Spielern, die in Round-Robin-Phasen und Playoffs gegeneinander antreten. Für Wetter ist sie wegen der wöchentlichen Regelmäßigkeit und der Datenfülle besonders interessant. Entain berichtet von einem Wettwachstum von 22 Prozent bei der Premier League, was zeigt, dass auch die Anbieter dieses Format als zunehmend relevant betrachten und entsprechend breite Märkte anbieten.

European Tour und Players Championship: Die Wochenturniere

Neben den Majors bilden die European Tour und die Players Championships das Rückgrat der PDC-Saison und liefern den Großteil der verfügbaren Wettgelegenheiten über das Jahr. Die European Tour umfasst mehrere Events in verschiedenen europäischen Städten, mit dem European Championship als sportlichem Höhepunkt. Beim European Tour Finale in Dortmund wurden Rekord-Besucherzahlen von bis zu 33.000 erreicht — ein eindrucksvolles Zeichen für die wachsende Bedeutung und Popularität dieser Events auch im deutschsprachigen Raum und für die zunehmende Begeisterung des deutschen Publikums.

Die Players Championships sind Eintages-Turniere, die fast wöchentlich stattfinden und eine enorme Menge an statistischen Daten produzieren. Für Wetter haben sie eine wichtige Doppelfunktion: als eigenständige Wettgelegenheiten mit oft weniger effizient gepreisten Quoten und als Datenquelle für die Vorbereitung auf die Majors. Die Averages und Formkurven, die sich bei den Players Championships zeigen, sind der beste und aktuellste Indikator für die momentane Leistungsfähigkeit der Spieler — deutlich aussagekräftiger als Ranking oder Reputation.

Die Markttiefe bei den Wochenturnieren ist allerdings deutlich geringer als bei den Majors. Manche Anbieter bieten für ein Players Championship nur Siegwette und Handicap an, ohne Spezialmärkte. Für Wetter mit einer spezialisierten Strategie — etwa 180er-Over/Under oder Checkout-Wetten — sind die Wochenturniere deshalb weniger geeignet. Allerdings bedeutet die geringere Markttiefe bei den kleineren Events auch, dass die Anbieter dort weniger sorgfältig und mit weniger Ressourcen kalkulieren, was gelegentlich Value-Gelegenheiten bei den verfügbaren Märkten schafft.

Wettplanung nach dem PDC-Kalender: Hochphasen und ruhige Wochen

Die PDC-Saison hat klare Hochphasen und ruhige Perioden, die ich in meiner Wettplanung systematisch berücksichtige. Die intensivste Phase läuft von November bis Januar: Grand Slam, World Grand Prix und WM folgen dicht aufeinander, und die Wettgelegenheiten sind reichlich, qualitativ hochwertig und analytisch gut vorzubereiten. Im Sommer konzentriert sich die Aktivität auf das World Matchplay und die Premier League, während die European Tour über das Frühjahr und den Herbst verteilt ist und regelmäßige, planbare Wettanlässe bietet.

Mein Kalender-Tipp: Nutze die ruhigen Wochen zwischen den Majors konsequent für die Analyse und Vorbereitung. In diesen Phasen laufen Players Championships, die wenig direkten Wettvalue bieten, aber wertvolle Datenpunkte für die kommenden Majors liefern. Wer in den ruhigen Wochen seine Hausaufgaben macht, die Formkurven der Spieler aktualisiert und die Checkout-Statistiken auswertet, hat bei den Majors einen systematischen und messbaren Vorsprung gegenüber Wettern, die nur auf die großen Events reagieren.

Ein weiterer strategischer Aspekt der Saisonplanung: Die Bankroll-Einteilung. Wer sein gesamtes Budget in den ersten Monaten der Saison verbraucht, verpasst die WM am Jahresende — das mit Abstand lukrativste und analytisch zugänglichste Event für datengetriebene Wetter. Ich reserviere mindestens 30 Prozent meiner Jahres-Bankroll für die WM und verteile den Rest gleichmäßig und diszipliniert über die anderen Majors und sorgfältig ausgewählte Tour-Events. Für eine Übersicht der verschiedenen Turnierformate und ihrer Wettbesonderheiten empfehle ich meinen Artikel zu World Matchplay und PDC-Majors.

Wie viele PDC-Turniere gibt es pro Saison mit Wettangebot?
Die PDC veranstaltet pro Saison rund 40 bis 50 offizielle Events, darunter vier bis fünf Majors, mehrere European Tour Events, die Premier League und dutzende Players Championships. Wettangebote gibt es bei praktisch allen Events, aber die Markttiefe variiert erheblich: Bei Majors bieten die Anbieter 15 oder mehr Märkte pro Match, bei Players Championships oft nur Siegwette und Handicap.
Welche PDC-Turniere bieten das breiteste Wettmarktangebot?
Die WM bietet mit Abstand die breiteste Marktabdeckung: Siegwette, Handicap, Over/Under, 180er-Wetten, Checkout-Märkte und Outright-Wetten auf den Turniersieger. Das World Matchplay und der Grand Slam folgen mit ähnlich breiten Angeboten. Die UK Open und die Premier League bieten ebenfalls gute Markttiefe, wenn auch mit kleineren Einschränkungen bei Spezialmärkten.

Material erstellt vom Team PFEILWURF